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Sonderreise Elbphilharmonie Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Klassikkonzert in der Elbphi mit Boutiquehotel an der Reeperbahn

Termine:

» 21.01. - 24.01.2020 4 Tage ab € 777,00

Sonderreise Klassisches Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen

Wieder einmal konnten wir für Sie ein Sonderkontingent Karten für eine attraktive Veranstaltung erhalten. Besuchen Sie mit uns Hamburgs neues Wahrzeichen, die atemberaubende Elbphilharmonie, und genießen Sie im Großen Saal ein klassisches Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen mit wunderbaren Titeln von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydn, Iiro Rantala und George Gershwin. Details s.u. Das seit langem ausverkaufte, exklusive Konzert findet am 23.01.2020 um 20:00 Uhr statt.

 

1. Tag: Entspannte Anreise in Ihrem Premiumbus mit Sektfrühstück. Am Nachmittag erreichen Sie das „Tor zur Welt“. Machen Sie sich nach dem Check-In mit Ihrem Hotel und dessen Einrichtungen vertraut. Selbstverständlich erhalten Sie von uns Stadtplan und aktuelle Restaurantempfehlungen und können so informiert entscheiden, ob Sie im Hotelbistro oder auswärts essen möchten.

 

2. Tag: Tag: Lüneburg & Loki-Schmidt Garten. Nach dem entspannten Frühstück geht es ins nahe Lüneburg, wo wir einen informativen Stadtrundgang für Sie organisiert haben. Die charmante Universitätsstadt am Rande der Lüneburger Heide ist bekannt für ihr prächtiges Rathaus mit Barockfassade, ihrem Wahrzeichen, dem „Alten Kran“, und dem malerischen Wasserviertel. Nach Mittagszeit zur eigenen Gestaltung fahren Sie zurück nach Hamburg. Ihr Chauffeur bringt Sie in den Loki-Schmidt-Garten, so heißt seit 2012 der Neue Botanische Garten beim Biozentrum der Universität Hamburg in Klein Flottbek. Ein schöner Ausklang dieses Tages.

 

3. Tag: Hamburg mit Stadtrundfahrt und Konzert. Am Vormittag laden wir Sie zu einer mehrstündigen geführten Stadtrundfahrt ein, bei der Sie viele der einmaligen Sehenswürdigkeiten bewundern können. Im Anschluss haben Sie dann viel Zeit zur eigenen Gestaltung. Dann gegen 18 Uhr erfolgt der Transfer vom Hotel zur ca. 2.000m entfernten „Elbphi“. Dort beginnt um 20 Uhr der Höhepunkt Ihrer Reise, das Konzert der Deutsche Kammerphilharmonie Bremen im Großen Saal. Freuen Sie sich auf ein hochkarätiges musikalisches Ereignis. Anschließend Rücktransfer zum Hotel.

 

4. Tag: Heimreise am späteren Vormittag.

 

---Programmänderungen vorbehalten---

 

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Ihr Konzert

Die „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“ zählt zu den weltweit führenden Orchestern. Gemeinsam mit ihrem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi sowie mit renommierten Gastdirigenten und international gefragten Solisten ist die „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“ auf bedeutenden Festivals und Konzertpodien im In- und Ausland zu erleben. Ein künstlerischer Höhepunkt war das »Beethoven-Projekt« mit weltweit vielbeachteten Aufführungen und Aufzeichnungen, die zur Verleihung des Ehrenpreises der deutschen Schallplattenkritik führten. Paavo Järvi erhielt in diesem Zusammenhang den ECHO Klassik als Dirigent des Jahres 2010. Zwischen 2011 und 2014 erschienen im Rahmen des international erfolgreichen Schumann-Zyklus die vier Einspielungen von Schumanns Sinfonien Nr. 1 bis 4. Für die Einspielung der 2. Sinfonie, der Tragischen Ouvertüre und der Akademischen Festouvertüre von Johannes Brahms erhielt das Orchester im Oktober 2018 den OPUS KLASSIK in der Kategorie Sinfonische Einspielung des Jahres, Musik des 19. Jahrhunderts. Der im Herbst 2017 erschienene Tonträger ist die erste CD der Gesamteinspielung aller Brahms-Sinfonien gemeinsam mit Paavo Järvi. In Bremen gestaltet das Orchester jedes Jahr u. a. vier Abonnement- und Kammermusik-Reihen sowie Sonderkonzerte. Zehn Jahre (bis 2014) war die „Deutsche Kammerphilharmonie Bremen“ Orchestra in Residence des internationalen Beethovenfests Bonn, sie ist gegenwärtig Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte in Hamburg und seit 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers.

 

Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester C-Dur KV 467.

Dieses Klavierkonzert gehört zu den sogenannten sinfonischen Konzerten, denn der orchestrale Part ist hier von großer Bedeutung. Das Klavierkonzert in C-Dur schuf Mozart in nur 4 Wochen nach der Vollendung des d-Moll Konzertes. Eine Probe musste genügen, um das neue Werk am 10. März 1785 - mit Mozart als Solist - zur ersten Aufführung zu bringen. Von den insgesamt 27 Klavierkonzerten, die aus Mozarts Feder stammen, gehört dieses Klavierkonzert sicherlich zu den Bekanntesten: Sein zweiter Satz erlangte als Titelmusik des schwedischen Films "Elvira Madigan" eine ungeheure Popularität. Man könnte sagen, dass Mozart hier posthum zum Filmmusikkomponisten wurde, denn dieses Klavierkonzert wird inzwischen oft als Konzert "Elvira Madigan" bezeichnet.

 

Joseph Haydn Sinfonie D-Dur Hob. I/101 »Die Uhr«.

Die Sinfonie Nr. 101 komponierte Haydn im Rahmen seiner zweiten Englandreise. Sie ist in zwei Etappen entstanden: Der zweite bis vierte Satz noch in Wien, der erste Satz in England. Die Uraufführung fand am 3. März 1794 statt. Der Morning Chronicle berichtet nach der Uraufführung: „Nichts könnte origineller sein als das Thema des ersten Satzes; und hat er einmal ein treffliches Thema gefunden, kann niemand besser als Haydn unaufhörliche Mannigfaltigkeit daraus schöpfen, ohne auch nur einmal davon abzulassen. Die Gestaltung der Begleitung im Andante, obgleich höchst schlicht, war meisterhaft, und wir hörten nie zuvor einen reizvolleren Effekt als den des Trio im Menuett.- Es war Haydn, was könnte man, was bräuchte man mehr zu sagen?“ Der Beiname „Die Uhr“ stammt vom Wiener Verleger Johann Traeg, der 1798 eine Klavierfassung des Andante als „Rondo. Die Uhr“ herausbrachte.

 

Iiro Rantala Freedom (Arrangement: Teppo Ali-Mattila, Oliver Groenewald) Anyone with a Heart (Arrangement: Teppo Ali-Mattila, Oliver Groenewald) Tears for Esbjörn (Arrangement: Teppo Ali-Mattila, Oliver Groenewald) Hard Score (Arrangement: Teppo Ali-Mattila, Oliver Groenewald).

Der Komponist und Pianist Iiro Rantala, geboren 1970, ist einer der bedeutendsten Musiker und Musikbotschafter Finnlands. Als Teenager spielte er in seiner Heimat in mehreren Jazz- und Pop-Gruppen. Auf sein 1988 gegründetes Trio Töykeät konzentrierte er sich sodann 18 Jahre lang. Das Trio war für eine einzigartige Kombination aus Musikalität und Humor bekannt und spielte über 2.000 Shows in fünfundvierzig Ländern. Im Alter von 26 Jahren startete Rantala auch in der klassischen Musik durch, spielte Mozart-Konzerte und Gershwins „Rhapsody in Blue“ mit Finnlands führenden Orchestern.

Im Jahr 2011 wurde seine Autobiographie „Nyt sen voi jo kertoa“ (Jetzt kann es gesagt werden) veröffentlicht. Rantala schrieb Musik für zahlreiche Theaterstücke und Musicals sowie für einige Spielfilme. Er veranstaltete ein Klavierfestival und eine Konzertreihe im Allotria Club in Helsinki und leitet seit 2011 das Jazz-Klavier-Festival in Kapsäkki. Im Jahr 2013 erhielt er Finnlands höchste Auszeichnung für Künstler, die Pro Finlandia Medaille und im Jahr 2015 eine umfangreiche Fünfjahresförderung des finnischen Staates für seine künstlerische Arbeit. Ausgezeichnet wurde er zudem mit dem ECHO Jazz Award 2012 als bester internationaler Pianist, dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik und dem German Jazz GOLD Award, um nur einige Preise zu nennen.

 

George Gershwin Rhapsody in Blue.

Mit "Rhapsody in Blue" wollte George Gershwin den Amerikanern musikalisch eine eigene nationale Identität verleihen und zudem ethnische und kulturelle Barrieren überwinden. Nicht zuletzt begründete der Komponist mit der "Rhapsody" auch seinen eigenen Weltruhm. Am 12. Februar 1924 wurde das Stück uraufgeführt.

"Das erste Solo in der Klarinette - das ist ein Aufruf." So beschreibt Denis Matsuev den Beginn der "Rhapsody in Blue". Der signalhafte Aufstieg in der Klarinette fesselt die Zuhörer auf Anhieb. Bei der Uraufführung der "Rhapsody" in der New Yorker Aeolien Hall tobte das Publikum. Das Konzert vom 12. Februar 1924 schrieb Geschichte. George Gershwin hatte den Amerikanern ein Stück echte amerikanische Musik geschrieben. In ihr spiegelt sich auch das Leben im Schmelztiegel New York wider, findet der Pianist Denis Matsuev. "Das erste Thema assoziiere ich mit Amerika. Ich sehe gleich New York, die Freiheitsstatue, Manhattan, Jazzclubs, Birdland, Bluenotes, Jazz. Das ist ein Symbol von New York, von Amerika. Und alle anderen Themen, die es da gibt, sind mit fröhlichen Motiven verbunden. Es ist die Rhapsodie der Freude, die Rhapsodie des Glücks. Sie ist so optimistisch, so lebensbejahend."

Zunächst wollte Gershwin sie "American Rhapsody" nennen. Der Vorschlag "Rhapsody in Blue" kam von seinem Bruder Ira, mit dem er viel als Textdichter zusammenarbeitete. Der Name spielt auf die "Blue Notes" an, ein wichtiges Merkmal der Jazzmusik. Gershwin baut sie in seine Musik ebenso ein wie die für den Blues so charakteristischen, swingenden Rhythmen. Jazz steht für Freiheit. "Die 'Rhapsody in Blue‘ ist das Symbol für amerikanische Kultur und amerikanische klassische Musik, die mit Jazz vermischt ist. Jeder kennt die 'Rhapsody in Blue': Sie ist Popmusik, Jazz und klassische Musik in einem - einfach alles und das ist genial."

In Auftrag gegeben hatte die "Rhapsody in Blue" der Bandleader Paul Whiteman. Er führte mit seinem Orchester gerne Stücke im Jazz-Stil auf, auch wenn sich diese Musik doch deutlich von dem originalen Jazz der Afroamerikaner unterschied. Whiteman schwebte eine Synthese von europäischer Kunstmusik und afroamerikanischem Jazz vor. Als er Gershwin um ein entsprechendes Stück für Klavier und Orchester bat, zögerte der Komponist. Gershwin hatte bisher vor allem Musik für Musicals geschrieben.

 

Quellen: Wikipedia, BR Klassik, Marco Polo, Deutsche UNESCO Kommission e.V., diverse Fremdenverkehrsämter, Anke Schlingemann.