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Wieder Reisen wie ein König

Auf in den Harz

Wernigerode Rathaus

Wirges. Die weltweite Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf das wirtschaftliche Leben hat besonders den Tourismus hart getroffen. Von den Lockerungen der vergangenen Wochen konnten die lange Zeit mit Fahrverboten belegten Reisebusunternehmen bisher jedoch kaum oder noch gar nicht profitieren. Diese Branche umfasst mehr als 220.000 Arbeitsplätze und hatte auf ihre prekäre Situation schon mit bundesweiten Aktionen aufmerksam gemacht. In der im Westerwald gelegenen Stadt Wirges betreibt die Familie König jetzt in der dritten Generation ihr Bustouristikunternehmen. Mit der Übernahme des Unternehmens durch Jochen König erfolgte der konsequente Auf- und Ausbau des Premiumbussegments. Bereits seit 2017 verfügt das Unternehmen über nicht nur eine der modernsten Busflotten der Republik, sondern auch den deutschlandweit größten Fuhrpark von 2/1-bestuhlten Premiumbussen. Und die standen nun ab Mitte März weitestgehend alle still, weil die Pandemiebekämpfung das Reisen nicht mehr zuließ. Erst Mitte Juni machten Lockerungen wieder Busreisen möglich. Jetzt Mitte Juli durften die Busse, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen, wieder voll besetzt starten. Unter dem Motto „Einfach mal auf in den malerischen Harz“ bot das Unternehmen König‘s Reisen eine zweitägige Reise an, die quasi Pilotcharakter hatte, in einem ihrer 5-Sterne-Superior Premiumbusse. Der freie Mitarbeiter Wilfried Eckert von BLICK aktuell des Krupp-Verlages war einer der Reisegäste und schildert seine ganz neuen Erfahrungen und gewonnenen Eindrücke bei Busreisen in Zeiten von Corona:

Wernigerode „at night“

Es ist noch vor 6 Uhr, als ich meinen PKW auf dem großzügigen Gelände von König`s Reisen in Wirges nach einer Stunde Autobahnfahrt parke. Ein großer blauer Reisebus mit dem Schriftzug König’s Reisen erwartete mich. Ein offenbar sehr moderner Reisebus, wie er mir aber schon tausendfach auf den Autobahnen Europas mit anderen Schriftzügen begegnet war, dachte ich zunächst und aus einiger Entfernung. Beim Näherkommen begrüßten mich Busfahrer Wolfgang Heuser und seine Ehefrau Gisela herzlich, die beide mit der frühen Morgensonne um die Wette lächelten. Das Gepäck, für zwei Tage braucht man nicht sehr viel, war schnell verstaut. Noch schnell eine letzte Zigarette und die hier einsteigenden Gäste durften den Bus begegnungsfrei in der Folge ihrer Sitzplätze betreten und natürlich mit Maske.

Der Bus

Innenansicht 2/1 bestuhlter 5-Sterne Superior Premiumbus

Als erstes nimmt der Gast den im Bus gebotenen Platz wahr und davon gibt es reichlich. Mein Reiseantritt war so kurzfristig, dass ich Google nicht mehr ausführlich befragen konnte zu dem Unternehmen König’s Reisen und seinem Fahrzeugpark. Daher waren mir Begriffe wie 2/1-Bestuhlung oder das „RAL-Gütezeichen Buskomfort“ noch nicht bekannt. Die klaren Qualitätsbotschaften des RAL-Gütezeichens macht es Busunternehmern möglich, Reisegästen den Komfort und die Qualität ihrer Fahrzeuge transparent zu machen. Das Sterne-System ist vielen bereits durch die Hotellerie bekannt: Je mehr Sterne, desto mehr Leistungskriterien werden erfüllt. Ein Reisegast, der mit einem klassifizierten Reisebus unterwegs sein wird, weiß schon bei der Buchung einer Reise, was für einen Komfort er im Reisebus erwarten darf. Da kann er sich beruhigt zurücklehnen und richtig auf den Urlaub freuen. Ausgestattet mit Steckdose an jedem Platz, ungewohnt stabilem WLAN und einer geräumigen Toilette mit einer Mindeststehhöhe von 1,90 Metern erfüllen die 5-Sterne-Superior Busse von König‘s Reisen auch die Wünsche anspruchsvoller Gäste.

Das Hygienekonzept

Naturgemäß beeinflusst das nahezu täglich vom Unternehmen fortgeschriebene und auf alle Reiseländer zugeschnittene Hygienekonzept das Reisen in Zeiten von Corona ganz erheblich. Eine Verpflichtung auf das Konzept muss jeder Fahrgast vor Reiseantritt eingehen. In Rheinland-Pfalz besteht beispielsweise im Bus eine Maskenpflicht und der Verzehr von Speisen im Bus ist nicht zulässig. Probleme mit der Umsetzung des Konzepts hatte unser Fahrer nicht. Ein Beitrag war sicherlich die Einsicht der Fahrgäste. Erhebungen zeigen inzwischen aber auch, dass 4 von 5 Bundesbürgern mittlerweile keinerlei Probleme mehr haben beim regelmäßigen Tragen der Mund-Nasen- Bedeckung.

Das Hotel

HKK**** in Wernigerode

Mit dem Hotel Wernigerode, einem Harzer Kultur- & Kongresshotel verbindet König‘s Reisen bereits eine lange Zusammenarbeit. Auf die Qualität des Hauses kann sich der Reiseanbieter verlassen. Das Hotel ist mit vier Sternen klassifiziert und liegt nur wenige Gehminuten vom Marktplatz entfernt bzw. der Fußgängerzone, die mittels Technik auch tatsächlich frei von Kraftfahrzeugen gehalten wird. Natürlich waren auch hier beim Check-in die inzwischen geläufigen Corona-Regeln wie Abstände und Mund-Nasen-Schutz zu beachten. Alles ging jedoch bei dem freundlichen und routinierten Personal sehr zügig vonstatten. Seinen vollen Leistungsumfang kann das Hotel aber erst wieder nach weiteren Lockerungen der Corona-Auflagen anbieten. Teile der Hotelbar bleiben daher bis auf weiteres geschlossen und auch beim ausgedehnten Wellnessbereich gibt es derzeit noch Einschränkungen.


Gemütliches Beisammensein

Das Rahmenprogramm

Viele Reiseteilnehmer drängten gleich nach der Hotelankunft in Richtung des Bahnhofs der Schmalspurbahn, mit der man hoch zum Brocken fahren kann, dem höchsten Berg im Harz. Weil man für Hin- und Rückfahrt sowie dem Aufenthalt auf der Aussichtsplattform rund vier Stunden Zeit von Wernigerode aus aufwenden muss, habe ich mir dieses Vergnügen an diesem sonnig warmen Nachmittag angesichts der insgesamt kurzen Reisedauer geschenkt. Dafür habe ich am Marktplatz die Vorzüge der einheimischen Gastronomie genossen mit Blick auf das historische Rathaus der Stadt, das als eine Perle der mittelalterlichen Fachwerksbaukunst gilt. Auf keinen Fall versäumt werden sollten die angebotenen Stadtführungen von Wernigerode und später in Goslar.

Goslar Marktplatz

Auch hier zahlt sich die lange Zusammenarbeit des Unternehmens König’s Reisen mit bestimmten Stadtführern aus, die immer wieder gebucht werden. Ganz besonders gut kam dabei das von König‘s Reisen angebotene Audio-System bei den Gästen an. Es erleichterte zum einen die Einhaltung der vorgeschriebenen Abstandsregeln und war zum anderen bei seinem Betrieb vollkommen störungsfrei. Wer schon öfter solch Systeme bei Führungen irgendwelcher Art am Ohr hatte, weiß solch ein Klangwunder zu schätzen. Zudem konnten Fotografen sich von der Gruppe weit entfernen, um den besten Blickwinkel auf das gewünschte Motiv zu haben, ohne auf Informationen zu verzichten. Das verwendete Audio-System war auch schon vor Corona bei König‘s Reisen Standard.

Typische Verschieferung Harzer Fachwerkhäuser

Das Resümee

Auf Anhieb war zum Schluss der Reise von vielen Teilnehmern zu hören, dass ein weiterer Reisetag schön gewesen wäre. Ob eine solche Aussage auch so häufig getroffen worden wäre, wenn es von Beginn bis zum Ende geregnet hätte, lasse ich mal dahingestellt. Sicher hat auch unser Busfahrer Wolfgang viel zum Erfolg der Reise beigetragen. Das gesammelte Trinkgeld hat er sich redlich verdient. Einen kleinen Wermutstropfen musste Busfahrer Wolfgang aber von der Reise mitnehmen. Von seinem prädestinierten Sitzplatz im Bus wird er kaum falsch gezählt haben, aber er konnte auf der gesamten Fahrt nur vier Kollegen seiner Zunft grüßen. König‘s Reises aus Wirges wird seinen Weg gehen, und das liegt nicht zuletzt an den 5-Sterne-Superior Premiumbussen als starkem Argument eines engagierten Teams. WE

 

Urlaub am Gardasee im Sommer 2020 – Wahnsinn oder wahnsinnig gut?!

von Tanja Beutel, zuständig für Einkauf bei König’s Reisen.

Der geplante Sommerurlaub 2020, eine Flugreise, für meine Familie und mich fiel – aus gegebenem Anlass – aus.

Nun war guter Rat teuer und wir taten, was die meisten machten: Wir suchten bezahlbaren Urlaub an deutschen Küsten. Das war leider gar nicht so einfach und so kam der Gedanke, nach Italien zu fahren. Den Gardasee kannten wir für einen Familienurlaub noch nicht und so nahm der Plan mehr und mehr Gestalt an.

Die Kommentare aus dem Umfeld machten uns nachdenklich, dennoch entschieden wir uns für den Urlaub in Italien. Um das Fazit vorweg zu nehmen: wir haben es keine Minute bereut.

Unsere Wahl viel schnell auf eines der familiengeführten Tonelli-Hotels, das Hotel Savoy Palace**** in Riva del Garda. Tatsächlich waren wir am Donnerstag, den 25.06.2020 die wirklich ersten Gäste im wiedergeöffneten Hotel. Der Empfang war sehr herzlich und schnell war klar, dass man sich hier wirklich Gedanken gemacht hatte, um den Hotelgästen einen erholsamen und sicheren Urlaub zu garantieren. Letztendlich ist Urlaub Vertrauenssache – das wissen Sie so gut wie ich.

Das Hallenbad durfte wegen der Corona-Auflagen nicht öffnen, dafür war aber der Außenpool geöffnet und auf 28 Grad beheizt – traumhaft!

Im Hotel sind überall Spender mit Desinfektionsmitteln verfügbar, in den öffentlichen Bereichen im Hotelinnern herrscht Maskenpflicht, also ein gewohntes Bild von zu Hause.

Man hat sich hier entschieden weiterhin ein Frühstücksbuffet anzubieten, es werden Einweghandschuhe zur Verfügung gestellt, die Speisen sind abgedeckt und jeder am Buffet trägt Maske – unterwegs ist man in „Einbahnstraßen“ rund um die Buffetstrecke. Alle Gäste behalten während des Aufenthalts ihren festen Tisch. Am Abend werden am Pool alle Liegestühle desinfiziert, Tische und Stühle an der Poolbar sogleich wenn ein Gast diese verlässt.

Im Schwesternhotel Kristal Palace****+ herrscht ein ähnliches Bild. Hier wird auf der Dachterrasse mit traumhafter Aussicht auf den See und die Berge gefrühstückt. Somit entfallen die Masken. Das Frühstücks-Buffet wird vom Personal serviert. Urlaubsstimmung ist hier, an diesem wunderschönen Fleckchen Erde, garantiert.

Der nördliche Gardasee bietet hierzu fast unbegrenzte Möglichkeiten. Das Landschaftsbild ist durch die Kombination aus Bergen und mediterranem Flair am See beeindruckend. Radfahrer, Wanderer und Kletterer erobern hier die Natur und nutzen die gute Infrastruktur für eine perfekte Mischung aus Aktiv- und Erholungsurlaub. Zwar kamen nach uns noch zahlreiche Gäste an, aber man ist weit entfernt vom Gästeaufkommen wie „vor Corona“ – und das haben wir auch als Chance genutzt. Es ist ruhig und man hat Platz. Da ist es leicht, die geltenden Abstandregeln einzuhalten. Gastfreundschaft wurde hier schon immer groß geschrieben, aber jetzt ist der Kunden nun wirklich „König“ ;-).

Selbstverständlich kommen auch die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz – Olivenöl, Wein, Käse, Fisch – alles was Herz (und Hüfte) begehren.

Unternehmungsmöglichkeiten sind daher sogar besser als früher – der Wasserfall von Varone ist ein  beeindruckendes Erlebnis und dies nun ganz ohne Wartezeit. Auch hier gilt „Rechtsverkehr und Einbahnstraßenregelung“.

Arco mit seiner schönen Altstadt und der Burg, die hoch über der Stadt thront, erwartet seine Gäste zum Bummeln und Flanieren.

Das Schiff nach Limone und Malcesine fährt nach wie vor ab Riva und zurück mehrmals täglich. Jeder bekommt einen Platz, auch wenn hier aktuell nur rund 50% belegt wird. Oben auf dem Deck lässt man sich den Wind um die Nase wehen und genießt den Ausblick.

In Limone ist auch der Zitronengarten des Castèl zur Besichtigung geöffnet und der Weg nach oben lohnt sich. In der ganzen Stadt duftet es nach Zitronen und den vielen verschiedenen Produkten, die aus den Südfrüchten hergestellt werden: Zitronenseife, Bonbons, Brotaufstrichen und natürlich dem bekannten Linoncello.

Mein Fazit: Urlaub in Italien, in unserem Fall bei Familie Tonelli in Riva, ist mindestens genauso schön wie vorher. Es lohnt sich!

Die Toskana, die ich liebe von Dieter Weber

Ich werde häufig gefragt, warum ich einige Ziele, die ich mit Kunden bereise, so mag. Interessanterweise passiert mir dies bei einem meiner Lieblingsziele, der Toskana, so gut wie nie. Es scheint einfach klar zu sein, dass man diese Region lieben muss.

Ihre herausragenden Eigenschaften lassen sich gar nicht so einfach zusammenfassen, so viele sind es. Aber mit wunderschönen, mittelalterlichen Städten und Städtchen, einmaligen Kulturschätzen, anmutigen Landschaften, hervorragendem Essen und mindestens gleichwertigem Wein, einem für den Süden noch angenehmen Klima und der sprichwörtlichen italienischen Gastfreundschaft erfasst man wohl das meiste.

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Selbstverständlich gibt es die wichtigen, die dominanten Sehenswürdigkeiten, wie Florenz, Siena, dann das sog. „Manhattan des Mittelalters“ San Gimignano und die Puccini-Stadt Lucca mit dem bekannten Panorama auf die Dächer der malerischen Altstadt. Was mich jedoch in der Toskana am meisten fasziniert, ist das Gleiten durch die sanft hügelige Landschaft. Hier spielen auch die Premiumbusse mit ihren Glasdächern ihre Karte voll aus. Fast schwebt man durch die prallen Weinberge, die schattenspendenden Olivenhaine und die so typischen, in fast norditalienischer Ordnung aufgereihten Zypressen. Und am Ende der sich verjüngenden Straße kommt dann fast immer ein kleiner Ort mit sehr viel Charme.

Hier habe ich auch mal einen Lift entdeckt, der die Gruppe auf eine wunderbare Anhöhe mit einmaliger Sicht befördert. Und weil es hier so schön ist, essen wir an diesem Abend nicht in unserem sehr angenehmen Hotel Puccini mitten im schönen Ort Montecatini Terme, sondern wir bleiben auf dem Berg und genießen die Aussicht weiter – mit gemeinsamen Abendessen.

Dann kommt auch häufig die Frage nach dem richtigen Wein auf. Wenn nicht hier, dann wo? Neben dem Piemont ist die Toskana das wohl bekannteste italienische Weinbaugebiet. Bereits vor den Römern bauten die Etrusker hier Reben an. Im Mittelalter war der „Wein von Florenz“ europaweit bekannt und wurde bis England und Russland gehandelt. Eine Weinweltmacht ist man seit dem 19. Jahrhundert mit der regulierten Herstellung des Chianti. Zudem steht man heute für das Zentrum des italienischen Qualitätsweins mit einem Anteil der DOC- und DOCG-Weine von fast 50%. Meistens entscheiden sich die Reisegäste für einen Roten aus den bekannten Regionen Chianti, Nobile de Montepulciano oder Brunello. Man kann jedoch auch gut den offenen Hauswein trinken – kein guter Gastgeber in der Toskana würde einen schlechten Wein ausschenken.

Viele unserer Kunden kommen jedoch aus Weißweinregionen und auch hier kann man sich auf die Hausweine und die Empfehlungen verlassen. Zum Nachtisch vielleicht dann einen Vino Santo? Kennen Sie die Besonderheiten dieses Weins? Der sehr süße „Heilige Wein“ wird aus den besten Trauben hergestellt, die dann über den Winter auf dem Dachboden getrocknet wurden. Den Namen trägt er, da er in der Karwoche verarbeitet wurde. Und dazu isst man die Cantuccini, die kleinen harten Mandelkekse. Dieses typische Gebäck aus der Toskana wird also eigentlich nicht in den Espresso getunkt, sondern zum Vino Santo gegessen.

Aber Toskana bedeutet selbstverständlich auch Florenz mit den einmaligen Kunstschätzen der toskanischen Hauptstadt. Da geht es manchmal schon quirlig zu in den Gassen zwischen Dom, Uffizien und der Vecchio-Brücke. Auch dazu ein paar Informationen, die nicht in jedem Reiseführer stehen. Die Uffizien gehören zu den berühmtesten Kunstmuseen der Welt, jedoch hatte der weitläufige Gebäudekomplex ursprünglich eine ganz andere Funktion. „Uffici“ bedeutet auf Deutsch Büro, denn dort waren Ministerien und Ämter untergebracht. Erst als die Kunstsammlung einfach zu groß wurde, begann man Raum für Raum umzuwandeln. Und die Medici waren es auch, die die Brückenbewohner der Ponte Vecchio, der ältesten Brücke über den Arno, umsiedelten. Dies waren Gerber und deren Berufsausübung „stank“ den Herrschenden wortwörtlich. Daher wurden die Gerber zwangsumgesiedelt und Goldschmiede zogen ein, denn nur noch ihr Handwerk war von nun an hier gestattet.

Aber es gibt auch schöne ruhige Regionen in der Stadt. Die Cafés neben der Markthalle zum Beispiel. Nun der Espresso? Was richtig schwer wird, ist die Auswahl des süßen Stückchens – der „Florentiner“ kommt nicht von ungefähr. Die Konditoren der Toskana gehören zu den besten der Welt. Anschließend noch ein weiterer Tipp: wer gut zu Fuß ist geht zur Piazzale Michelangelo auf der anderen Seite des Arno-Flusses (wer schlecht zu Fuß ist nimmt den Linienbus ;-)). Die Piazzale liegt auf einem malerischen Berg, so dass man von dort aus einen einmaligen Blick über Florenz hat: vor einem der Fluss, etwas weiter die Ponte Vecchio und dann der gigantische Dom – Sie werden es auch lieben. Und auf der Reise gibt es natürlich noch so viel mehr zu sehen.

Dies sind nur einige Aspekte einer schönen Reise und ich hoffe, ich konnte Sie von der Toskana begeistern. Auch wenn das ja, wie eingangs beschrieben, eigentlich gar nicht nötig ist. Unsere Reise ist mit 10 Tagen Dauer wunderbar entspannt angelegt, und passend zum 5-Sterne Superior Premiumbus mit Zwischenübernachtungen in guten Partnerhotels auf der An- und Rückreise. In allen bedeutenden Städten haben wir Führungen organisiert, bei denen Ihnen die Audio-Guides gute Dienste leisten. Das Programm wird mit Weinproben und anderen Überraschungen abgerundet. Wenn es denn wieder soweit ist – und ich denke wir werden zu Beginn in der kleinen Gruppe reisen – würde mich sehr freuen, Sie an Bord begrüßen zu dürfen.

Bilder: Dieter Weber und Reisegast U. Adriany

Warum liebe ich St. Petersburg? Von Jan

Warum liebe ich Sankt Petersburg?  Von Jan

Ein Grund ist sicher, dass hier vieles abseits ausgetretener Touristenpfaden zu entdecken ist. Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass selbst Zar Peter der Große nicht genau wusste, welches die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt waren. Aber ich weiß es !

St. Petersburg, auch „Russlands Tor zum Westen“ genannt, ist mit der Lage nördlich des 60. Breitengrades die nördlichste Millionen-Metropole der Erde und wetteifert mit Moskau um den Titel Kultur-Hauptstadt Russlands.

Die Zarenstadt, auch Venedig des Nordens genannt, besitzt mehr Brücken als sein italienisches Pendant. Ein ganz besonderer Flair entsteht durch die zahlreichen Kanäle, die sich durch die Stadt ziehen. Ganze 42 Inseln zählt die Stadt, abgeteilt durch die o.g. Kanäle und das Wasser der Newa, die bei St. Petersburg in den Finnischen Meerbusen mündet. Basierend auf dieser strategisch günstigen Lage, denn von hier konnten man den Fluss ins Landesinnere gut kontrollieren, ließ Zar Peter der Große 1703 die Peter-Paul-Festung errichten. Es folgte eine mühsame Trockenlegung des morastigen Bodens, aber einige Jahre später war sie geboren, die neue Metropole und Hauptstadt des Russischen Reiches.

Zwei Jahrhunderte bauten Zaren Prunkbauten und prächtige Straßenzüge, die der Innenstadt heute den Titel UNESCO Weltkulturerbe sichern. Neben Zar Peter, der jedoch nicht Namensgeber der Stadt ist, denn dies ist der Stadtheilige Petrus, war es Katharina die Große, die die meisten der einmaligen architektonischen Schätze bauen ließ: so den Winterpalast, das Smolny-Kloster und den Katharinenpalast. Zudem war sie verantwortlich für eine erneute Öffnung gen Westen, die viele Freigeister anlockte und für eine künstlerische Renaissance sorgte.

Was auch nicht jedem geläufig ist, ist die wechselhafte Namensgebung der wunderschönen Stadt. So wurde 1914 nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs der zu Deutsch klingende Stadtname russifiziert und aus St. Petersburg wurde Petrograd. Nur zehn Jahre später, nach dem Tod Lenins, wurde Petrograd zu Leningrad. Begründet wurde der erneute Namenswechsel damit, dass in der Stadt die Oktoberrevolution begonnen hatte. 1917 war dies, und zwar mit einem Schuss aus der Bugkanone des Panzerkreuzers Aurora, heute ein Museumsschiff. Der Platzpatronenschuss war das Signal für den Sturm auf den Winterpalast. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam es zu einer Volksabstimmung über den künftigen Namen, wobei sich eine knappe Mehrheit für die Rückbenennung in St. Petersburg aussprach. In diesem Zuge erhielten auch viele Straßen, Brücken und Metro-Stationen ihren früheren Namen zurück.

Ich finde, die Stadt glänzt und glitzert in der Sonne wie keine andere – sei es schneeweißer Marmor oder prächtiges Blattgold. Traumhaft schöne Paläste, Schlösser und außergewöhnliche Prunkbauten, dazu Museen von Weltrang wie die weltbekannte Eremitage.

Das berühmteste Museum beherbergt eine gigantische Kunstsammlung mit Werken u.a. von Picasso, Rembrandt und Rubens. Dazu fällt mir noch etwas nicht Alltägliches ein. So beherbergt die Eremitage auch Katzen. Ja, sie haben richtig gelesen. Es leben mehrere Dutzend Katzen in den Kellern und Höfen. Zogen die ersten Tiere als Mäuse- und Rattenfänger vor mehr als 250 Jahren ein, haben Katzen im Palast seither ein Wohnrecht – seit einigen Jahren verfügen Sie sogar über einen „eigenen“ Instagram-Account ;-).

Weitere weltbekannte Sehenswürdigkeiten neben den o.g. Bauwerken Katharinas sind die Blutskirche,

das Schloss Peterhof und die Isaak Kathedrale, um nur einige zu nennen. Unbedingt sehenswert ist auch die Rekonstruktion des Bernsteinzimmers im Katharinenpalast in Zarskoje Selo. Aber ich verspreche, Sie auch an verborge, touristisch weit weniger stark besuchte Plätze zu bringen. Einen davon verrate ich aber hier schon mal:

Nowaja Gollandija, Neu-Holland, wie Peter der Große die Insel taufte. Bis 2004 Marine Sperrbezirk und Holzkontor, kaufte der Oligarch Roman Abramowitsch 2010 das zu der Zeit verlassene 7,8 Hektar große Eiland, welches nur eine Viertelstunde zu Fuß von der Isaakskathedrale und der Altstadt entfernt liegt. Abramowitsch, der zumeist im Londoner Stadtteil Chelsea lebt mit zwischenzeitlich auch israelischer Staatsbürgerschaft, errichtete auf ihr eine Art Kulturpark, der nun bereits seit 4 Jahren geöffnet hat. Wunderbar gepflegte Liegewiesen, Kräutergärten, Boule-Bahn, Kiosk, Skulpturen und wechselnden Installationen, Museen und große Freilichtbühnen. Während des Winters wird der Rasen eingerollt und die Liegewiese verwandelt sich in eine riesige Schlittschuheislauffläche. 2018 wurde das Ensemble sogar mit einem europäischen Architekturpreis ausgezeichnet. Mein Tipp neben Seele baumeln lassen sind die hiesigen, hervorragenden Restaurants mit georgischer oder israelischer Küche.

Abschließend möchte ich Ihnen noch einige Tipps im Umgang mit den Menschen vor Ort geben. Denn Einiges läuft in Russland doch schon anders bzw. es existieren auch falsche Vorstellungen. Dafür habe ich mal 3 Beispiele zusammengestellt.

  • Begrüßung,
  • Aberglaube und Naseschnäuzen
  • Trinken, also Wodka ;-)

Die Begrüßung ähnelt im ersten Augenblick der, die wir kennen, also (vor und ggf. nach Corona) Händeschütteln. Aber dann doch nicht so ganz. So sollte ein Mann einer Frau nicht zuerst die Hand geben. Frauen untereinander begrüßen sich zumeist mit drei Wangenküssen; Umarmungen und Küsse sind aber auch unter befreundeten Männern üblich. Auch hier reden wir von „vor Corona“.

Viele meiner russischen Bekannten sind recht abergläubig. So begrüßt man sich nicht über einer Türschwelle, über ein Baby sagt man nicht, es sei niedlich, und auch Pfeifen in geschlossenen Räumen bringt „garantiert“ Unglück. Naseschnäuzen vor anderen bringt zwar kein Unglück, gilt jedoch als unfein.

Essen und Trinken sind ein wichtiger Teil der russischen Kultur und natürlich gehört dazu Wodka. Doch zum Wodka gehören noch 2 weitere Dinge. Zum einen „Sakuski“, also Snacks wie gesalzene Gewürzgurken, Räucherlachs oder marinierte Pilze, die sich eignen, den Wodka besser zu vertragen. Auch das „Nachspülen“ mit Wasser oder Saft ist nichts Unanständiges. Zum anderen ist dies ein Trinkspruch. Denn „Trinken ohne Trinkspruch ist Sauferei“ – so lautet ein russisches Sprichwort. Gut merken kann man sich „Sa Sdarowije“ („Auf Eure Gesundheit“), denn Achtung: „Na Sdarowije!“ („Wohl bekomm‘s“) ist nicht das vermeintliche russische Äquivalent für „Prost“, sondern wird benutzt, wenn man sich in einem Restaurant beim Kellner für das Servieren von Speisen und Getränken bedankt.

Ich hoffe, ich konnten denen, die St. Petersburg kennen, noch einiges Neues berichten und sie gemeinsam mit denjenigen, die noch nicht dort waren, für einen (erneuten) Besuch dieser einzigartigen Stadt begeistern. Ich jedenfalls freue mich auf Sie!

Ihr Jan

Fotos: Jan

Mein Prag von Hans Walenta

Prag
die „Schöne“ an der Moldau.
Das Stadtbild ist geprägt durch die Baustile verschiedener
Herrschergeschlechter, die über die Jahrhunderte hier regierten und auch häufig residierten.
Gotik, Barock und Jugendstil prägen das Stadtbild.
Der Habsburger Einfluss ist überall erkennbar.

Thomas Mann schrieb einmal:
„Ich bin froh wieder einmal hier zu sein in dieser Stadt,
 deren architektonischer Zauber fast einzigartig
unter allen Städten der  Welt ist;

 ich bin glücklich wieder einmal von einer Freundeshand durch
die offenen und verborgenen Schönheiten geführt zu werden…“

Die Hauptstadt Tschechiens blieb von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend verschont. Der einmalige Baubestand sorgte dann bereits 1992 für den UNESCO Weltkulturerbe-Titel, mit dem sich im Laufe der Zeit noch 11 weitere Sehenswürdigkeiten Tschechiens schmücken dürfen.  In Prag wird Europas Vergangenheit deutlich, auch wenn es manchmal eine blutige war.  Eine Prager „Spezialität“ dabei waren die „Fensterstürze“. 1419 beim ersten Prager Fenstersturz beförderten aufgebrachte Hussiten mehrere katholische Ratsherren aus einem Fenster des Neustädter Rathauses; bekanntermaßen der Auftakt der Hussitenkriege. Die Ratsherren überlebten den Sturz, jedoch nicht den Mob, der unten wartete und die Gelandeten erschlug. Auch der zweite Prager Fenstersturz war Ausdruck von Konfessionsspannungen.  Diesmal warfen wütende Protestanten katholische Adelige aus der Prager Burg. Diese kamen – obgleich der Sturz ungleich höher war als beim ersten Mal, nämlich 17 Meter, mit dem Leben davon. Der Misthaufen, in dem sie gelandet sein sollen, ist wohl eher eine spätere Anekdote. Ein Zusammenspiel der schrägen Mauer, die eine Rutschen statt Fallen ermöglichte, dicker Wintermäntel und eines abfedernden Grabens sorgten wohl eher für das Überleben. Die hinterher geschossenen Kugeln bezeugen die entgegengesetzte Absicht der Werfer. Doch mit diesem Fenstersturz begann der Dreißigjährige Krieg, ein Religionskrieg, für den das tschechische Volk bitter bezahlen musste. Als 1648 der Westfälische Friede geschlossen wurde, waren Böhmens Städte zerstört und fast die Hälfte der Einwohner nicht mehr am Leben.

Den letzten Tiefpunkt erfuhr die Stadt dann im August 1968, als Panzer des Warschauer Pakts den „Prager Frühling“ niederwalzten  und damit auch die Hoffnungen auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ , wie ihn die Tschechen und Slowaken unter Alexander Dubček nannten.

Nun aber genug mit Geschichte und ein paar erste Bilder. Mein Tipp: Wer früh am Morgen unterwegs ist kann die besondere  Atmosphäre spüren und auch schon mal eine tollen Schnappschuss machen!

Auch aus der Distanz zeigt die Stadt Ihre Schönheit. Dies belegen die folgenden Aufnahmen mit Blick auf Altstadt und Burg.

Man sollte auch immer ein Auge für den einzigartigen Architekturmix haben:

… und die „Kleinigkeiten“, die es hier zu entdecken gilt/gibt:

Wussten Sie, dass in Prag 1348 die erste Universität Mitteleuropas, damals Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, durch Karl IV.  gegründet wurde?  Auch sonst waren die Wissenschaften hier hoch angesehen. So galt bereits um 1600 der Hof von Rudolf II. mit den Astronomen Johannes Kepler und Tycho Brahe als eine Hochburg der Naturwissenschaften.

Auch heute noch hat die Stadt nicht nur für Touristen eine  außerordentliche Anziehungskraft. Die hohe Dichte der Fachkräfte in der knapp 1,3 Millionenmetropole hat auch viele internationale Konzerne angezogen. Daneben liegt Prag selbstverständlich auch zentral und die Tschechen verfügen über eine jahrhundertealte industrielle Tradition. Dies ist auch für die Touristen von Vorteil, denn der Wirtschaftsboom äußert sich in sehr geringer Arbeitslosigkeit und einer hohen Renovierungstätigkeit bei historischen Bauten.

Diese zeigen ihre Schönheit vor allem des Nachts, denn die Prager verstehen es, ihre architektonischen Meisterwerke durch spezielle Beleuchtung in Szene zu setzen.

Ich hoffe, ich konnte bei Ihnen das Bedürfnis wecken, dieses einmalige Prag-Flair einmal selbst zu erleben. Natürlich ist auch ein Pragbesuch zu einem zweiten oder dritten Mal immer eine gute Idee.

Neben den wunderschönen Bauten und den gastfreundlichen Hauptstadtbewohnern sind auch die Köstlichkeiten der tschechischen Küche und die Vielfalt der tschechischen Braukunst eine Reise wert.

Unsere Pragreisen sind so konzipiert, dass Sie nach der jeweils halbtägigen Führung ausreichend Zeit finden, die Schönheiten der Stadt nochmals auf eigene Faust zu erkunden. Das wunderbare Städteziel bieten wir Ihnen sowohl im 4-Sterne Komfortbus als auch im 5-Sterne Superior Premiumbus an, dann sogar mit einem ganzen freien Tag zur Verfügung. Museumsbesuche und /oder ein häufig genutzter Opernbesuch runden das Programm perfekt ab. Unsere Hotels sind so gelegen, dass viele Sehenswürdigkeiten fußläufig zu erreichen sind. Zudem liegen U-Bahn, Straßenbahn- und Bushaltestellen stets in unmittelbarer Nähe der Hotels.

Tipp: Öffentliche Verkehrsmittel. Die öffentlichen Verkehrsmittel, Bus, Straßenbahn und U-Bahn, bieten Ihnen die Möglichkeit binnen weniger Minuten fast alle Prager Sehenswürdigkeiten kostengünstig zu erreichen. Ein dreißig Minuten gültiges Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel kostet umgerecht 1 € , Tagestickets ca. 6 €. Personen, die das siebzigste Lebensjahr vollendet haben, fahren sogar kostenfrei (daher Personalausweis mitführen).

Ich werde in Prag unterstützt von unserer langjährigen und sehr beliebten Reiseleiterin Bronka, die Ihre Stadtführung(en) – auch wegen der schieren Größe und Zahl der Sehenswürdigkeiten – auf 2 halbe Tage verteilt. So sehen Sie viel, aber es wird auch nicht zu anstrengend und es bleibt Zeit, das Gesehene selbst zu vertiefen.   Selbstverständlich helfen Bronka und ich Ihnen vor Ort mit Tipps zur Freizeitgestaltung, Restaurantempfehlungen oder zur Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

So, und jetzt noch zu einem kleinen Gewinnspiel. Es geht um das Nationalgetränk der Tschechen (neben dem Bier): Becherovka – der aus Karlsbad stammende Kräuterbitter wird nach einer geheimen Rezeptur hergestellt. Aus Kräutern, Ölen und (ein wenig) Alkohol. Karlsbad ist ein Kurort, in dem zwölf heilende Quellen sprudeln und Becherovka ist die dreizehnte – sagt der Tscheche.  Man trinkt ihn pur, eisgekühlt oder als Mixgetränk. Der sogenannte „Beton“ ist wohl der bekannteste Longdrink, gemixt aus Becherovka und Tonic Water. Eine Flasche dieser Medizin verlosen wir an drei der Mail-Einsender mit der richtigen Lösung (info@koenigsreisen.de).

Und nun zur Frage:

Unsere Mitarbeiter fahren häufig auf den Touren mit, um sich vor Ort ein Bild über das Ziel, die Qualität der Hotels und der weiteren Leistungsbausteine sowie die Harmonie der Detailplanung zu machen. Erkennen Sie auf dem nachfolgenden Bild das Mitglied des König’s Reisen Teams? Einfach uns den Namen per mail senden (info@koenigsreisen.de – bitte nicht über facebook), Stichwort „Quiz: Prag mit König’s Reisen“. Viel Glück bzw. „Na zdraví!“. So prosten sich die Tschechen zu. Das bedeutet „zum Wohl!“ oder wörtlich übersetzt: „auf die Gesundheit!“.

Alle Bilder: Hans Walenta

Schottland – auf den Spuren des Whiskys – Teil 2

Küste in den Lowlands
Küste in den Lowlands

Nach dem Erfolg der letztjährigen Whiskyreise mit dem Kenner des „Lebenswassers“ Uwe Marx gibt es im Oktober dieses Jahres die Fortsetzung durch eine weitere, maßgeschneiderte Tour. Auch diesmal werden die Teilnehmer eine Reihe von Erzeugnissen der besten Destillerien Schottlands verproben und mit einzigartigen Sehenswürdigkeiten wie den Schönheiten der Isle of Skye oder dem Tal der Tränen, Burgen wie Eilean Donan Castle und Blair Castle und einem Besuch der größten Stadt Schottlands, Glasgow, kommt auch diese Seite des Kulturprogramms nicht zu kurz. Dazu natürlich Landschaft, Landschaft, Landschaft.

1. Tag: Anreise über Amsterdam/Ijmuiden. Nach der Begrüßung durch Herrn Marx und einem wohltuenden Begrüßungswhisky geht es nach Amsterdam, um noch einige Stunden in der quirligen, jugendlichen Metropole zu verbringen, bevor das moderne Fährschiff die Reisenden über Nacht bequem bis kurz vor die schottische Grenze nach Newcastle bringt. Empfehlenswert sind das gute skandinavische All-you-can-eat-Buffet (Mehrpreis) und das unterhaltsame Nachtprogramm an Bord.

Jedburgh Abbey
Jedburgh Abbey

2. Tag: Newcastle – Jedbourgh – Blair Athol – Pitlochry. Nach dem Frühstücksbuffet erfolgt die Ausschiffung. Mit kurzem Stopp in Jedbourgh mit seiner weltbekannten Kathedralen-Ruine geht es an Edinburgh vorbei in die Highlands. Hier mit würdigem Tagesabschluss in der eindrucksvollen Destillery Blair Athol mit Führung und Tasting beim Traditionshersteller. Übernachtung im malerischen Örtchen Pitlochry.

3. Tag: Blair Castle – Dalwhinnie – Tomatin – Inverness. Das heutige Ziel ist Inverness, „the Hub“, die Hauptstadt der Highlands. Eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten auf dem Weg dorthin sind Blair Castle (Gelegenheit zum Eintritt) und der Pass Killiekrankie. Weiter geht es durch die Ausläufer der Grampain und Cairngorm Mountains. Auch die Destillerien werden nicht vergessen. „Nosings and tastings“ bei Dalwhinnie und anschließend Tomatin stehen auf dem Programm. Und abends sollte auch noch ein Gläschen auf der geselligen Hauptflaniermeile von Inverness drin sein.

Steinbrücke kurz vor Inverness
Steinbrücke kurz vor Inverness

4. Tag: Inverness – Glen Ord – Isle of Skye. Nach einem Spaziergang durch Inverness auf nach Westen. Das heutige Ziel ist die „Isle of Skye“. Dass auf dem Weg eine Destillerie liegt, ist selbstverständlich: Glen Ord – Slàinte! Vielleicht gelingt auch ein Blick auf die hauseigene Mälzerei – hier gibt man sich häufig verschlossen, aber einen Versuch ist’s wert. Ansonsten gibt es heute während der Fahrt durch die raue Landschaft garantiert mehr Schafe als Schotten zu sehen. Die nächsten beiden Nächte werden auf der Insel verbracht.

5. Tag: Isle of Skye – Talisker. Bei einer Inselrundfahrt ist die einzigartige Küstenlandschaft der Trotternish-Halbinsel zu bewundern. Der Old Man of Storr, eine wunderschöne, gigantische Felsnadel, überblickt majestätisch das zerklüftete Gebirge im Norden der Insel. Anschließend Bummel durch die Hauptstadt Portree, deren gällischer Name „Port-an-Righ” „Hafen des Königs” bedeutet. Mit nur rund 2.100 Einwohnern winzig, aber dennoch zu Recht der Mittelpunkt des Lebens auf Skye, teilt sie doch die Insel quasi in eine Nord- und eine Südhälfte. Die heutige Destillerie muss man nicht vorstellen: Talisker ist eine Legende.

Blick von Urquart Castle auf Loch Ness
Blick von Urquart Castle auf Loch Ness

6. Tag: Isle of Skye – Loch Ness – Ben Nevis – Fort William. Zu kurz – die Zeit auf Skye. Aber der heutige Tag entschädigt mit einem Fotostopp beim Eilean Donan Castle – weltbekannt aus dem Film Highlander und einem Blick auf das sagenumwobene Loch Ness. Teilnehmer der letztjährigen Whiskyreise schworen Stein und Bein, „Nessie“ gesehen zu haben… Im Anschluss geht es zu den fünf Schleusenstufen des „Caledonian Canal“ bei Fort Augustus und die Ruinen von Inverlochy Castle. Am Fuße des höchsten Berges Großbritanniens Ben Nevis liegt die heute zu besichtigende, gleichnamige Brennerei. Übernachtung in Fort William, nicht ohne eine Blick auf die geschlossene Brennerei Glen Lochy zu werfen.

7. Tag: Fort William – Glasgow. Eine weitere malerische Etappe wartet auf dem Weg in die Lowlands. Am Loch Leven vorbei geht es durchs „Tal der Tränen“ – eines der Hauptfotomotive Schottlands. Hier in Glen Coe wurden auf Anweisung des englischen Königs William III zahlreiche Mitglieder des MacDonald Clans gemeuchelt – der Tiefpunkt der schottischen Clan-Geschichte. Durch einmalige Landschaften dann zum besungenen Loch Lomond, der als schönster See des Landes gilt, um schließlich die größte Metropole des Landes zu erreichen: Glasgow. Hier wartet bereits der Stadtführer, um die ehemalige Stadt der Tabakbarone und Kulturhauptstadt Europas sowie die heimliche Hauptstadt des blended whiskys vorzustellen.

Haggis - mal für's Volk im Kunstdarm
Haggis – mal für’s Volk im Kunstdarm

8. Tag: Glasgow – Annandale – Gretna Green – Newcastle. Aktuell im Bau sollte Annandale im Oktober fertig sein. Eine Führung durch eine nagelneue Destillerie ist nichts Alltägliches – und aktuell wissen wir noch nicht, was beim Tasting serviert werden wird. Aber für den Fall der Fälle ist selbstverständlich eine Notration mit an Bord. Letzte Station ist Gretna Green, die weltbekannte Hochzeitsschmiede. In England durften sich Heiratswillige unter 21 Jahren per Gesetz nur nach Zustimmung beider Elternpaare trauen lassen. In Schottland griff dieses Gesetz aber nicht, weshalb viele junge Paare hier ihre Trauung vornehmen ließen, die Altersgrenzen waren zudem viel tiefer: bis 1926 war das Alter der Jungs auf 14 und das der Mädchen sogar auf 12 Jahre ohne elterliche Zustimmung begrenzt. Weiter geht es dann zur Einschiffung nach Newcastle mit den letzten Eindrücken Großbritanniens vom Oberdeck aus.

9. Tag: Heimreise. Noch ein Frühstück an Bord und schon erreicht man den Hafen von Ijmuiden/ Amsterdam. Ausschiffung und Heimfahrt.

Termin: 03.10. – 11.10.2014, Informationen/Anmeldung unter www.koenigSreisen.de oder 0800-0400 123 (kostenfrei).

Modernste Sicherheitstechnik – Was ist möglich?

Sicherheit ist ein wichtiges und sehr aktuelles Thema für Buskunden. Statistisch gesehen gibt es kaum ein sichereres Transportmittel als den Bus: Betrachtet man einen längeren Zeitraum, um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, so kamen zwischen 2000 und 2010 bei Unfällen mit dem Pkw 43.507 Menschen um, jedoch nur 166 Personen bei Unfällen mit Bussen; selbst die Zahlen der Bahnbeförderung liegen ca. 50% höher. Auch wenn man diese zu den gefahrenem km relativiert, liegt der Bus vorn. Dennoch kann die Visibilität folgenschwerer Einzelunfälle für ein teilweise anderes subjektives Empfinden sorgen.

Moderne Busse sollten nicht nur beim Komfort durch luxuriöse Ausstattung und großzügigen Sitzabstand überzeugen sondern auch über die modernste Sicherheitstechnik verfügen. Der Spurassistent und das Abstandswarnsystem oder auch Bremsassistent genannt sind zwei der wichtigsten Weiterentwicklungen, mit denen Reisebusse ausgestattet werden können.

Bei monotonen Strecken besteht das Risiko, dass die Aufmerksamkeit des Fahrers nachlässt oder sogar Sekundenschlaf eintritt. Hier überwacht eine an der Windschutzscheibe angebrachte Kamera das korrekte Einhalten der Fahrspur und warnt den Fahrer, falls diese verlassen wird.

KameraDie Kamera erfasst die Fahrspurmarkierungslinien und wertet permanent die Fahrzeugposition in Bezug zur Fahrspurbegrenzung aus. Wird die Fahrbahnmarkierung überfahren, ohne dass der Blinker betätigt wurde, kommt es je nach Fahrzeughersteller zu einem akustischen, optischen oder mechanischen Warnvorgang.

Beim Bremsassistenten tastet eine Radareinheit einen Bereich von ca. 0,25 – 200m der Fahrspur vor dem Bus ab und berechnet dabei fortlaufend den Abstand und die Differenzgeschwindigkeit zu einem vorausfahrenden Fahrzeug. Wird hierbei analysiert, dass ein Unfall bei unveränderter Fahrweise unvermeidlich ist, wird der Fahrer zunächst optisch und akustisch gewarnt. Kommt es innerhalb der noch zur Verfügung stehenden Reaktionszeit des Fahrers nicht zu einer von ihm eingeleiteten Bremsung, so leitet das System eine Abbremsung ein. Ein solches System kann Unfälle zwar nicht immer verhindern, es verringert jedoch durch den automatischen Bremseingriff die Kollisionsgeschwindigkeit und damit die Unfallfolgen erheblich.

Kunden und Vereine sollten solche Sicherheitskriterien bei ihrer Buswahl einfließen lassen. Diese Systeme können keinen aufmerksamen Fahrer ersetzen, aber sie können sicherstellen, dass der Bus auch in Zukunft das sicherste Transportmittel bleibt.

Premiumbusflotte weiter vergrößert

Außenaufnahme IAA Fahrzeug Auslieferung Ulm 2014Innenansicht Neuwagen König's ReisenMitte Januar war es dann soweit.  Mit 2 mal 29 Kunden reiste König’s Reisen nach Ulm zum Premiumhersteller SETRA um das neuste „Kind“ in der 5-Sterne Premiumfamilie mit der luxuriösen 2-1 Bestuhlung in Empfang zu nehmen.

Neben der eindrucksvollen Werksführung wurde die 2-Tagesreise durch ein weiters hochwertiges Programm abgerundet. Erster Höhepunkt war das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, wo bereits die erfahrenen Museumsführer – zumeist ehemalige, kompetente Werksangehörige des Daimler-Konzerns die König’s Reisen Kunden erwarteten.

Mercedes-Benz-Museum-Highlights 2

Mercedes-Benz-Museum-Highlights 1

 

 

 

Nach der exklusiven Führung ging es dann weiter zur ausgiebigen Weinprobe zum Collegium Wirtemberg in Uhlbach. Den Abend verbrachte man in Eigenregie, wobei das zentrale und erst vor kurzem komplett renovierte Hotel inmitten Ulms einen idealen Standort darstellte. Nach dem Frühstück in aller Ruhe am nächsten Morgen ging es dann ins SETRA-Werk nach Neu-Ulm, wo im Anschluss an die Werksführung die feierliche Enthüllung des neuen Fahrzeugs stattfand. Es handelt sich hierbei um ein absolutes Einzelstück, das der Konzern auf der letzten IAA präsentierte.  Eine Gruppe konnte sodann auch mit dem Neufahrzeug den Weg in die Heimat antreten. Häufigste Frage der Gäste: „Wann fahren wir den nächsten Bus abholen?“ Antwort: „Im April“.

Außenansicht Premiumfahrzeug König's Reisen

Innenansicht Premienfahrzeug König's Reisen